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5 Die Konfiguration


6 pap-secrets

Um den Anschluss zu konfigurieren, wird die Datei /etc/ppp/pap-secrets mit einem beliebigen Editor geöffnet:

root@linux ~# vi /etc/ppp/pap-secrets

In dieser Datei müssen nun die Einwahldaten eingetragen werden.

Achtung: Das hier aufgeführte Beispiel gilt für T-Online Anschlüsse. Bei anderen Providern können die Einwahldaten anders aussehen.

Anschlusskennung: 11111111111
T-Onlinenummer: 222222222222
Mitbenutzer: 0001
Passwort: passwort

Bei der Mitbenutzernummer muss darauf geachtet werden, nur die 0001 zu verwenden, da eine Einwahl mit z.B. 0002 zusätzliche Kosten verursachen kann. Am Anfang steht die Anschlusskennung gefolgt von der T-Onlinenummer, die durch ein # von der Anschlusskennung getrennt wird. Dann wird wieder durch ein # getrennt die Mitbenutzernummer und "@t-online.de" angehängt, so dass sich folgende Zeichenkette ergibt:

11111111111#222222222222#0001@t-online.de

Diese muss zusammen mit dem Passwort in die Datei geschrieben werden:

Auszug der Datei pap-secrets
# Secrets for authentication using PAP
# client      server      secret      IP adresses

"111111111111#222222222222#0001@t-online.de"  *  "passwort"
    

7 dsl-provider

In der Datei /etc/ppp/peers/dsl-provider müssen nun die für den ppp nötigen Optionen eingestellt werden.

Die Option user muss mit den Einwahldaten, wie sie auch in der pap-secrets stehen, gefüttert werden (ohne das Passwort natürlich). Ausserdem muss das Device (z.B. eth0) entsprechend angepasst werden. Mit dem Befehl man pppd kann eine nähere Beschreibung der einzelnen Optionen aufgerufen werden.

Auszug der Datei dsl-provider
# Configuration file for PPP, using PPP over Ethernet
# to connect to a DSL provider.
#
# See the manual page pppd(8) for information on all the options.

##
# Section 1
#
# Stuff to configure...

# MUST CHANGE: Uncomment the following line, replacing the user@provider.net
# by the DSL user name given to your by your DSL provider.
# (There should be a matching entry in /etc/ppp/pap-secrets with the password.)
#user myusername@myprovider.net

# Use the pppoe program to send the ppp packets over the Ethernet link
# This line should work fine if this computer is the only one accessing
# the Internet through this DSL connection. This is the right line to use
# for most people.
pty "/usr/sbin/pppoe -I eth0 -T 80 -m 1452"

# If the computer connected to the Internet using pppoe is not being used
# by other computers as a gateway to the Internet, you can try the following
# line instead, for a small gain in speed:
#pty "/usr/sbin/pppoe -I eth0 -T 80"

# An even more conservative version of the previous line, if things
# don't work using -m 1452...
#pty "/usr/sbin/pppoe -I eth0 -T 80 -m 1412"


# The following two options should work fine for most DSL users.

# Assumes that your IP address is allocated dynamically
# by your DSL provider...
noipdefault
# Comment out if you already have the correct default route installed
defaultroute

##
# Section 2
#
# Uncomment if your DSL provider charges by minute connected
# and you want to use demand-dialing.
#
# Disconnect after 300 seconds (5 minutes) of idle time.

#demand
#idle 300

##
# Section 3
#
# You shouldn't need to change these options...

hide-password
lcp-echo-interval 20
lcp-echo-failure 3
# Override any connect script that may have been set in /etc/ppp/options.
connect /bin/true
noauth
persist
mtu 1492
    

8 Dial-on-demand

Für all diejenigen die einen zeitabhängigen Tarif haben, ist die Section 2 in der Datei dsl-provider interresant. Hier kann durch Auskommentieren von demand die automatische Einwahl und idle xxx das automatische Trennen der Verbindung aktiviert werden. Die xxx muss durch die Idle Zeit in Sekunden ersetzt werden.



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